Die Turngesellschaft „Frei Heil“ 1892 e.V. wurde 1892 gegründet und bietet Sport für die ganze Familie. Von ihren ersten Anfängen bis heute ist die TG mit ihren sportlichen Aktivitäten in Rheingönheim präsent. Die TG ist hauptsächlich ein Freizeit- und Breitensportverein, jedoch mit einer Sportart auch in der nationalen Spitze vertreten, einem Deutschen Meister in der außergewöhnlichen Sportart Iaido.
Die Gesamtmitgliederzahl beläuft sich gegenwärtig auf rund 390, verteilt auf mehrere Abteilungen. Besonders der hohe Anteil an Kindern und Jugendlichen aller Altersklassen zeigt, bei der TG sind Jung und Alt gerne gesehen.
Der größte Stolz der TG ist die Ende der 20er Jahre gebaute vereinseigene Sporthalle am Hohen Weg. Im neu sanierten Vereinsheim macht es Spaß, in angenehmer Atmosphäre Sport zu treiben.
Die TG „Frei Heil“ ist ein Traditionsverein - aber keineswegs ´verstaubt´. Dafür bürgt schon alleine das vielfältige und moderne Sportangebot. Dennoch gibt es in der TG noch richtige ´Veteranen´, etliche von ihnen sind tatsächlich schon mehr als 50 Jahre dem Verein treu. Die TG ist bekanntermaßen ein Familienverein, wo auch schon mal gleich drei Generationen aktiv im Verein mit dabei sind.
Die einzelnen Abteilungen bürgen mit ihren qualifizierten und engagierten Übungsleitern für guten Sport. Darüber hinaus gibt es besonders für Kinder auch zahlreiche vereinsübergreifende Aktivitäten.
Neben all dem sportlichen Engagement wollen wir auch die Geselligkeit in unserem Verein nicht zu kurz kommen lassen, die zu einer funktionierenden Gemeinschaft einfach dazugehört. So sind Veranstaltungen wie z. B. unser Frühlingsball, das Kinderspielfest und unsere Weihnachtsfeier für unsere Mitglieder und Familien gedacht.
Auf der Generalversammlung im Jahre 1904 beschloss man den Übertritt zum Arbeiter - Turn - und Sportbund. Es kam zu einem Anstieg der Mitgliederzahl. Im Jahre 1910 wurde durch den damaligen Vorstand, Wilhelm Schäfer, eine Akrobatengruppe gegründet. Die Übungsstätten wurden im Laufe der Zeit immer wieder gewechselt. Nach dem Gasthaus "Löwen", war man in den Gasthäusern "Zum Schwanen, "Grüner Baum" und "Lamm". Das anstehende 25 jährige Vereinsjubiläum im Jahre 1917 musste wegen des herrschenden 1. Weltkriegs ausfallen. 1920 erfolgte die Gründung der Turnerinnen - und Fußballabteilung. Die Turnerinnenabteilung wurde geführt von Abteilungsleiter Friedrich Rebennack dem späteren Ehrenmitglied des Vereins. Der Gänseweideplatz wird auf 100 Jahre gepachtet, um sich sportlich auf diesem Gelände zu betätigen. Im Jahre 1921 wurde die Handballabteilung gegründet. Es folgten Teilnahmen an Arbeiter - Turn - und Sportfesten in Leipzig und Frankfurt. Im Jahre 1929 beschloss die Generalversammlung eine vereinseigene Turnhalle zu bauen. Der Wahlspruch lautete "Vereinte Kraft, Großes schafft". Durch eigene Kraft konnte nach einem Jahr, 1939, der Hallenbau vollendet werden. Im Jahr 1933 war das Eigenleben der "Freien Sportvereinigung" durch die nationalsozialistische Machtübernahme zu Ende. Das Vermögen wurde beschlagnahmt und der Verein enteignet. Es kam zur Auflösung des Vereins. Die Turnhalle diente zur Aufbewahrung von Erntefrucht und als Abstellraum von Schulgeräten. Bei einem Bombenangriff wurde das ganze Gebäude 1943 zerstört. Im Jahre 1950 wurde die Turngemeinschaft "Frei Heil" im Lokal "Zum Sportheim" wieder gegründet. 1. Vorsitzender wurde Valentin Repp. Im Jahre 1953 kam es zum Wiederaufbau der Turnhalle mit festlicher Einweihung. Die Gründung einer Frauenturnstunde ( Hausfrauenabteilung ) erfolgte im Jahr 1961. 1965 konnte das 65 jährige Jubiläum gefeiert werden. Der Einbau von zwei Kegelbahnen im Vereinsgebäude erfolgte im Jahre 1966. Eine Faustballabteilung wurde gegründet. In den Jahren 1980 bis 1983 hatte die Handballabteilung Erfolge vorzuweisen. In den weiteren Jahren erfolgten Teilnahmen der Turner an den Deutschen Turnfesten in Frankfurt, Berlin, Dortmund - Bochum. Im Jahre 1992 konnte das 100 jährige Jubiläum gefeiert werden.

